Die wichtigsten Fakten: ENDURA Alpen-Traum ist Teil des outdoorCHANNELs
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Reglement

Die wichtigsten Fakten

Beim ENDURA Alpen-Traum kommen Einzelstarter und Teams in die Wertung. Weitere Details zum Ablauf, den Klassen sowie den Does & Dont's während des Marathons gibt's hier:

1. Wertung

Es gibt folgende Klassifizierungen für Einzelstarterwertungen beim ENDURA Alpen-Traum: Women, Men, Master Men/Women, Senior Master Men/Women und Grand Master Men/Women. Voraussetzung für eine Wertung unter Master Men/Women ist ein Alter des Teilnehmers von 40 und mehr Jahren, wobei das Geburtsdatum am Starttag gilt. Voraussetzung für eine Wertung unter Senior Master Men/Women ist ein Alter des Teilnehmers von 50 und mehr Jahren, wobei das Geburtsdatum am Starttag gilt. Voraussetzung für eine Wertung unter Grand Master Men/Women ist ein Alter des Teilnehmers von 60 und mehr Jahren, wobei das Geburtsdatum am Starttag gilt.

Eine Kategorie gilt erst ab 15 Personen in der Wertung als hinterlegt. Außerhalb der genannten Wertungen gibt es keine weiteren Altersklassenwertungen, darüber hinaus werden Sonderwertungen angeboten: Zusätzlich zu der Einzelstarterwertung gibt es eine Mannschaftswertung. Jeder Einzelfahrer kann sich zusätzlich einer Mannschaft anschließen. Eine Mannschaft wird ab fünf Einzelstartern gewertet. Bei Mannschaften, welche aus mehr als fünf Personen bestehen, werden die besten fünf einer Mannschaft für die laufende Gesamtwertung in der Mannschaft gewertet. Die Mannschaften können Kategorie übergreifend gebildet werden. Beim ENDURA Alpen-Traum werden Sachpreise in der Mannschaftswertung ausgeschüttet. Die Verteilung erfolgt in der Gesamtwertung an die jeweils 3 besten Mannschaften.

2. Veranstaltungsabläufe

Der ENDURA Alpen-Traum ist ein Radmarathon, der bestimmten Abläufen und damit festgelegten Zeiten folgt.

2.1 Briefing
Am Vorabend erfolgt ein Briefing für alle Teilnehmer. Sinn des Briefings ist es, die Teilnehmer auf die wichtige Besonderheiten, z.B. Gefahrstellen etc., der Strecke aufmerksam zu machen. Die Briefings werden vom Rennleiter abgehalten. Die Teilnahme ist verpflichtend.

2.2 Zeitnahme
Die Zeitnahme erfolgt individuell und mittels Transpondersystem. Ein Transponder ist ein Chip, der die individuelle Zeit eines Teilnehmers auf der jeweiligen Distanz elektronisch misst. Der Transponder ist an der Startnummer befestigt und muss am Lenker befestigt werden, während dem ganzen Radmarathon getragen werden und nach Beendigung des Radmarathons sofort an einer offiziellen Rückgabestelle zurückgegeben werden, hierfür werden 50,-€ bar als Pfand in der Registrierung entrichtet, diese bekommt man direkt nach dem Zieleinlauf neben dem Race Office für den Transponder wieder zurück.

2.3 Start
Die Startaufstellung erfolgt 45 Minuten vor der offiziellen Startzeit. Der Start erfolgt um 06.30 Uhr in Sonthofen und um 10:20 Uhr in Landeck. Sollte es einen neutralisierten Start geben, dann ist während der Neutralisation das Überholen allgemein und vor allem das des Führungsfahrzeuges verboten.

2.4 Kontrollstellen/ Zeitlimit Strecke
2.4.1 Kontrollstellen
Auf der Strecke gibt es mehrere Kontrollstellen, die den Teilnehmern vorher nicht unbekannt sind und von jedem Fahrer passiert werden müssen. Hier werden die Transponder der Startnummern mit einem Lesegerät erfasst.
2.4.2 Zeitlimit
Dies kann zum Beispiel um 15.00h sein, bei Überquerung der Kontrollstelle um 15.00.01h ist man bereits nicht mehr in der Wertung und wird kein Finisher. In Latsch gibt es ein spezielles Limit, dies ist einerseits mit einer bestimmten Uhrzeit hinterlegt und aus grenzgenehmigungsrechtlichen Gründen bei einer Anzahl von 1500 Fahrern ebenso limitiert. Alle Fahrer, die dies nicht schaffen, können hier dem Stilfser Joch fern bleiben und über Prad nach Sulden fahren, sie sind ebenso keine Finisher, bekommen aber hier noch eine eigene Wertung. Bei Nicht-Passieren einer Kontrollstelle wird der Teilnehmer disqualifiziert.

2.5 Ziel
Bei der Zielankunft werden die Transponder der Startnummern eingelesen und für das Erstellen der Gesamtwertung erfasst.

3. Ausscheiden aus dem ENDURA Alpen-Traum

Teilnehmer, die das Ziel nicht erreichen, scheiden aus der Wertung des ENDURA Alpen-Traum aus und haben somit keine Möglichkeit, Finisher zu werden.

3.1 Ausstieg aus dem ENDURA Alpen-Traum
Teilnehmer, die egal aus welchen Gründen, den ENDURA Alpen-Traum zu irgendeinem Zeitpunkt nicht fortsetzen wollen, sind verpflichtet, sich beim Rennleiter, dem Race Office (+49 151 55010150) oder unter der veröffentlichten Event-Notfallnummer (+49 151 55010148) umgehend abzumelden. Passiert dies nicht, behält sich der Veranstalter vor, auf Kosten dieser Teilnehmer eine Suchaktion über die entsprechenden Noteinsatzkräfte einzuleiten.
Gründe, den Radmarathon innerhalb der offiziellen Zeit nicht zu beenden, können für einen Teilnehmer vielfältig sein: Verletzung, Defekt, Verfahren, Erschöpfung etc. Wer aus dem Radmarathon ausscheidet, muss seinen Transponder und seine Startnummer an das Race Office zurückgeben.
Abmeldung und Rückgabe gelten nur dann als erfolgt, wenn sie dem Radmarathonleiter oder der Leitung des Race Office persönlich mitgeteilt worden sind.

3.2 Finisher
Offiziell als Finisher des ENDURA Alpen-Traum wird nur der/die gewertet, der/die die Distanz gemäß des Reglements auf dem Fahrrad beendet hat.

4. Ausrüstung

4.1 Helmpflicht
Ohne Ausnahme besteht zu jedem Zeitpunkt Helmpflicht! Der Helm muss den anerkannten Sicherheitsbestimmungen DIN-Norm 33954, der SNEL- und/oder ANSI-Norm entsprechen und der Kopfgröße des Teilnehmers angepasst sein.

4.2 Bekleidung und Ausrüstung
Jeder Teilnehmer muss sich einem Nonstop Rennradmarathon über 250km/146km entsprechend ausrüsten. Dazu gehört mindestens Kleidung für jedes Wetter, Licht und Erste-Hilfe-Ausrüstung. Hierzu erfolgen bei der Startaufstellung Stichproben. Empfohlen wird das Mitführen von Werkzeug und Material, vorgeschrieben ist hier aber das Mitführen wetterangepasster Kleidung. Jeder Teilnehmer ist selbst verantwortlich für sein technisches Equipment. Liegefahrräder und Trekking Bikes sind zugelassen, E-Bikes sind jedoch ausgeschlossen.

4.3 Startnummer
Jeder Teilnehmer erhält eine Startnummer für den Lenker und eine Rückennummer. Diese Nummern sind während dem Radmarathon zu tragen und müssen zu jedem Zeitpunkt auf der Strecke gut sichtbar sein.

5. Allgemeines

5.1 Umweltschutz / Müllentsorgung
ENDURA Alpen-Traum führt durch die schönsten Gegenden Deutschlands, Österreichs, Italiens und der Schweiz. Daher sind die Regeln hier einfach: wer außerhalb einer Kontroll- oder Versorgungsstation Müll/Dinge jeder Art (auch Trinkflaschen) wegwirft, erhält jeweils eine Zeitstrafe von 60 Minuten, beim dritten Verweis erfolgt die Disqualifikation.

5.2 Unterstützung durch Dritte
Der ENDURA Alpen-Traum ist ein Einzelstarterradmarathon. Daher ist jede Hilfe– Stürze, Verletzungen und andere Notsituationen bilden die Ausnahme – untersagt. Verpflegung, Getränke, Kleidung oder Ersatzteile dürfen auch während dem Radmarathon angenommen werden. Verboten ist es aber insbesondere, sich von anderen Personen persönlich oder auch mittels technischer Hilfsmittel ziehen oder schieben zu lassen. Die Unterstützung durch nicht offizielle Begleitfahrzeuge (z.B. Teamfahrzeuge) ist im Radmarathon zu keinem Zeitpunkt erlaubt.

5.3 Doping
Die Veranstalter des ENDURA Alpen-Traum distanzieren sich von jedem, der mit der Absicht sich einen Vorteil zu verschaffen, unerlaubte Stimulanzien seinem Körper, in welcher Art auch immer, zuführt. Der nachhaltig begründete Verdacht genügt für eine sofortige Disqualifikation. Hier kann der TN umgehend beim Radmarathonleiter Widerspruch einlegen.
Der Veranstalter behält sich ausdrücklich vor, nicht angekündigte Dopingkontrollen vorzunehmen.

5.4 Technischer Service
Im Start- und im Zielbereich wird Technischer Service durch die Partner des ENDURA Alpen-Traum angeboten. Einstell- und Wartungsarbeiten sind kostenlos, Pflegearbeiten werden nicht übernommen. Benötigte Ersatzteile werden zu marktüblichen Preisen an den Service-Partner bezahlt.

6. Die ENDURA Alpen-Traum-Regeln

6.1 Der ENDURA Alpen-Traum findet auf öffentlichen und NICHT-abgesperrten Strecken statt. Alle Fahrer müssen sich daher zu jedem Zeitpunkt durch ihr Verhalten ausnahmslos an die Straßenverkehrsordnung des jeweiligen Landes streng halten.

6.2 Es gilt grundsätzlich das Rechtsfahrgebot. Kurven dürfen unter überhaupt keinen Umständen geschnitten werden, da zu jeder Zeit mit Gegenverkehr zu rechnen ist.

6.3 Langsame Fahrer müssen Platz machen für schnellere Fahrer, die überholen wollen.

6.4 Es gilt zu jedem Zeitpunkt das Gebot der Rücksichtnahme, Sportlichkeit und Fairness unter allen Teilnehmern.

6.5 Es ist dem Können entsprechend zu fahren, alle Streckenabschnitte, besonders aber die unübersichtlichen, sind mit größtmöglicher Vorsicht zu befahren und es ist zu jedem Zeitpunkt die Bremsbereitschaft, insbesondere in den Abfahrten, aufrecht zu halten.

Achtung: die Straßen sind öffentlich und NICHT für den ENDURA Alpen-Traum gesperrt, Gegenverkehr ist möglich, sogar wahrscheinlich. Andere Teilnehmer sind auf Gefahren stets aufmerksam zu machen.

6.6 Bei Defekten und Verletzungen ist, soweit dies möglich ist, die Straße sofort frei zu machen und eine Erstversorgung bzw. Reparatur am Rande vorzunehmen.

6.7 Im Falle eines Zielspurtes ist ein Spurwechsel nicht erlaubt.

6.8 Geschlossene Bahnübergänge dürfen unter keinen Umständen gequert werden.

6.9 Das Wegwerfen von Müll und sonstigen Gegenständen (auch Trinkflaschen) ist während des gesamten Radmarathons verboten.

7. Radmarathonleitung, Jury, Protest, Strafen und andere Sanktionen

Grundsätzlich trifft die Organisation alle Entscheidungen, die den sportlichen Ablauf des Radmarathons betreffen.

7.1 Protest
Im Rahmen des ENDURA Alpen-Traum kann es trotzdem zu vorsätzlichen und unbeabsichtigten Regelverstößen durch Teilnehmer aber auch der Radmarathonleitung kommen. Kann die Radmarathonleitung hier keine Entscheidung fällen, steht es jedem Teilnehmer frei, Protest gegen angenommene Regelverstöße nur am Tag des Verstoßes einzulegen. Dafür ist eine Protestkaution in Höhe von 100,00 Euro zu hinterlegen, die im Falle eines verlorenen Protestes beim Veranstalter verbleibt.

7.2 Jury
Über den Protest entscheidet eine Jury, die der Veranstalter zusammenstellt. Jeder Teilnehmer unterwirft sich im Rahmen des ENDURA Alpen-Traum ausdrücklich den durch diese Jury getroffenen bindenden Entscheidungen und verzichtet auf weitergehende Geltendmachung etwaiger Ansprüche.

7.3 Strafen und andere Sanktionen
Es ist unmöglich und auch nicht gewollt, alle denkbaren Verstöße aufzulisten. Daher werden hier nur einige aufgezählt mit der ausdrücklichen Information, dass die Radmarathonleitung in Absprache mit dem Veranstalter weitere, hier nicht aufgeführte Aktionen mit Strafen ahnden kann.

Eine Strafe ist in einem ersten Schritt immer eine Zeitstrafe, wenn aufgrund der besonderen Schwere des Verstoßes nicht eine Disqualifikation/Ausschluss als Strafe verhängt werden muss.

Folgende Punkte werden mind. mit Zeitstrafen geahndet, u.a.:
- nichteinhalten der StVo
- unsportliche Fahrweise / Unsportliches Verhalten
- Wegwerfen von Müll oder anderen Dingen
- Abnehmen des Sturzhelmes
- Modifiziertes oder regelwidriges Anbringen von Startnummern
- Schieben oder Ziehen durch Dritte
- Abkürzen

Folgender Punkt wird sofort mit Ausschluss geahndet, u.a.
- Vorsätzliche, andere gefährdende, unsportliche, anderen gegenüber negative Verhaltensweise, gegen Gesetze und gegen das Reglement verstoßende und gefährliche Fahrweise

7.4 Vorbehalt der Änderung der Strecke
Die Organisation behält sich vor, die Strecke – auch noch bis zeitlich kurz vor dem Start zu ändern. Dabei kann es sein, dass die Distanz der Strecke länger oder kürzer wird.

Der Veranstalter wünscht allen Teilnehmern einen fairen und erfolgreichen ENDURA Alpen-Traum 2014 und einen unvergesslichen Radmarathon in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Italien.